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Radiosender à Dardilly dans le Rhône

Rhône

Radiosender

    33 Chemin de la Brochetière
    69570 Dardilly
Crédit photo : Dominique Robert - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1927
Fondation de la Société Française Radioélectrique
1929
Kauf von Pierre Laval
1935
Bau des Senders
1940-1944
Zeitraum * Radio Laval*
1944
Forderung nach Befreiung
16 janvier 1990
Teilschutz
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer des Hauptgebäudes; Einfahrtportal (Box BX 21): Anmeldung bis zum 16. Januar 1990

Kennzahlen

Gabriel Deveraux - Architekt Hersteller des tempelförmigen Gebäudes.
Pierre Laval - Eigentümer (ab 1929) Politisch mit der Station verbunden.

Ursprung und Geschichte

Dardillys Radiosender wurde 1935 für die 1927 gegründete Gesellschaft Société Française Radioélectrique gegründet. Das vom Architekten Gabriel Deveraux entworfene Gebäude nimmt eine antike Tempelästhetik an, um sein industrielles Aussehen zu mildern. Es beherbergte im Erdgeschoss elektrische Konverter und, im Obergeschoss, Büros, ein Studio und einen Schreibtisch. Ein dekoratives Becken, integriert mit einem Kühlkreislauf von Emissionslampen, beendete das architektonische Ensemble.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Station Radio Laval umbenannt, nachdem Pierre Laval, eine kontroverse politische Figur, 1929 Eigentümer wurde. Nach der Befreiung wurde der Sender benötigt und dann aufgegeben. Der 135 Meter große Mast, der jetzt ausgestorben ist, und das Gebäude, das stark abgebaut wird, hält nur ihre Fassaden, Dächer, Becken und Tore, geschützt seit einem Dekret von 1990. Die genaue Lage bei 43 Chemin de Traîne-Cul bleibt trotz ungefährer GPS-Koordinaten schlecht dokumentiert.

Der Sender illustriert das goldene Zeitalter des privaten Rundfunks in Frankreich, gekennzeichnet durch technische Innovationen und politische Einsätze. Seine Stilllegung spiegelt die technologischen und ideologischen Umwälzungen des zwanzigsten Jahrhunderts wider, während seine hybride Architektur den Wunsch widerspiegelt, die industrielle Funktionalität mit der Landschaftsintegration zu versöhnen. Die geschützten Elemente (Fassaden, Becken, Portal) unterstreichen den Wert des Erbes, obwohl der aktuelle Zustand seine Zugänglichkeit begrenzt.

Externe Links