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Schloss Montreal in Sauveterre-de-Béarn dans les Pyrénées-Atlantiques

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château fort
Pyrénées-Atlantiques

Schloss Montreal in Sauveterre-de-Béarn

    Le Bourg
    64390 Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Château de Montréal à Sauveterre-de-Béarn
Crédit photo : F2F1F0 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1391
Gaston Fébus ist gestorben
XIVe siècle
Bau und Renovierung der Burg
1620
Verbindung von Béarn nach Frankreich
1732
Teilweise Zerstörung der Brücke
1886
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Château de Montréal (Ruhe): auf Bestellung vom 12. Juli 1886

Kennzahlen

Gaston VII de Béarn - Viscount de Béarn (1229-1290) Erster Bauer der Burg, in Sauveterre gestorben.
Gaston Fébus - Viscount de Béarn (1349-1391) Modernisierung der Burg und Festungen.
Jeanne d’Albret - Königin von Navarra (18. Jahrhundert) Verknüpft an religiöse Konflikte in Sauveterre.
Léon Bérard - Politisch (1876-1960) Bürgermeister von Sauveterre, Akademiker und Minister.

Ursprung und Geschichte

Das Château de Montréal, in Sauveterre-de-Béarn gelegen, ist ein eindrucksvolles Denkmal aus dem 14. Jahrhundert, das unter der Autorität der Viscounts von Béarn errichtet wurde. Es ist Teil eines von Gaston VII de Béarn (1229-1290) verstärkten und von Gaston Fébus (1349-1391) neu gestalteten defensiven Ensembles, das es zu einem wichtigen Bastion machte, die südlichen und westlichen Grenzen des Béarn, vor allem gegen Navarre und Biscony zu kontrollieren. Dieses Schloss, jetzt in Ruinen, wurde in ein System von Festungen integriert, einschließlich der Legende Brücke und dem monrealen Turm, symbolisiert die Kraft und den Schutz der Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela.

Sauveterre-de-Béarn, auf einem Felsen mit Blick auf den Fluss Oloron gebaut, war eine mittelalterliche Stadt in drei Dörfer unterteilt: das Dorf Mayou (rund um das Schloss), das Dorf Saint-André (rund um die Kirche des gleichen Namens), und das Dorf Pléguignou (renoviert als militärisches Dorf im 15. Jahrhundert). Das château de Montréal, mit seinen Rampen und Türmen, spielte eine zentrale Rolle bei der Verteidigung der Stadt, vor allem bei Konflikten mit Spanien oder baskischen Inkursionen. Es beherbergte auch Gefängnisse nach dem Anbau von Béarn an Frankreich 1620.

Im 14. Jahrhundert wurden unter Gaston Fébus die Burg und Sauveterre Festungen modernisiert, um den Spannungen des Hundertjährigen Krieges standzuhalten. Die Stadt wurde zu einer strategischen Kreuzung zwischen Frankreich, der englischen Gascogne und Spanien und profitierte von ihrer Position auf der Via Lemovicensis, einer der wichtigsten Straßen der Compostellan Pilgerfahrt. Das Schloss war auch der Ort des Todes von Gaston Fébus in 1391, nach einer Jagdparty, bevor sein Körper nach Orthez zur Bestattung transportiert wurde.

Die Überreste des Schlosses, 1886 als Historisches Denkmal eingestuft, erinnern heute an seine militärische und politische Bedeutung. Der monreale Turm, in der Nähe des Ortes, diente als Überwachungsposten gegen spanische und baskische Inkursionen, während die Brücke der Legende, die im Jahre 1732 teilweise zerstört wurde, die logistischen und strategischen Herausforderungen der Zeit verdeutlicht. Diese Elemente, kombiniert mit Rampen und befestigten Toren, bieten ein greifbares Zeugnis der mittelalterlichen militärischen Architektur in Béarn.

Neben seiner Verteidigungsrolle war das Château de Montréal mit Sauveterres wirtschaftlichem und juristischem Leben verbunden. Im 17. Jahrhundert beherbergte die Stadt einen Wadenboden, und ihr Markt zog Händler und Pilger an. Die religiösen Konflikte des 16. und 17. Jahrhunderts, insbesondere zwischen Katholiken und Protestanten, markierten auch ihre Geschichte, die teilweise Zerstörung von Festungen und die Umwandlung des Schlosses in ein Gefängnis. Heute bleiben die Ruinen der Burg, wenn auch teilweise erhalten, ein Symbol des bärischen Erbes und seiner turbulenten Vergangenheit.

Externe Links