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Archäologische Stätte von Tintignac in Naves en Corrèze

Patrimoine classé
Vestiges Gallo-romain
Fanum
Corrèze

Archäologische Stätte von Tintignac in Naves

    D1120
    19460 Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
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Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
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Site archéologique de Tintignac à Naves
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Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Site archéologique de Tintignac à Naves
Crédit photo : Pymouss - Sous licence Creative Commons

Timeline

Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
0
100
200
300
400
500
1800
1900
2000
Fin du Ier siècle av. J.-C.
Römung des Ortes
Début du IIe siècle
Bau der Hadrianbahn
IIIe siècle
Ein Gipfel von Tintignac-Naves
IVe siècle
Freiwilliges Feuer
1840
Historisches Denkmal
2004
Entdeckung der Gaulish Grube
2022
Rückgabe von Objekten an Naves
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Gallo-Roman Ruins of Tintignac: Platzierung nach Liste von 1840

Kennzahlen

Étienne Baluze - Humanistischer Gelehrter (17. Jahrhundert) Erste Beschreibungen der Arena.
Prosper Mérimée - Inspektor der historischen Denkmäler Besuchen Sie die Stätte im 19. Jahrhundert.
Christophe Maniquet - Archäologe, Wissenschaftlicher Offizier Richtet die Ausgrabungen seit 2001.
Arnaud de Tintignac - Mittelalterlicher Herr (XII-11. Jahrhundert) Toponym Zertifikat *Tintinhac*.

Ursprung und Geschichte

Die archäologische Stätte von Tintignac, in Naves en Corrèze gelegen, ist ein monumentaler Komplex, der den Übergang zwischen Gallo-Roman und Gallo-Kulturen markiert. Es besteht aus einem Gaulish Heiligtum, später bedeckt von einem Gallo-Roman Tempel, sowie einem Theater, einem Hemicycle-Gebäude und einem Gebäude namens "court". Dieser religiöse Ort, der auf einem Hochplateau gelegen ist, der einen unbebauten Blick auf die umliegenden Täler bietet, war eine strategische Kreuzung zwischen einer alten Handelsstraße ("Metal Road") und der römischen Straße, die unter Hadrian von Lyon nach Bordeaux gebaut wurde.

Die im 19. Jahrhundert initiierten und 1840 als Historisches Denkmal klassifizierten Ausgrabungen zeigten im Jahr 2004 außergewöhnliche Objekte in einer Gaulish Grube: Bronzehelme (einer in Form eines Vogels), sieben Karnyxen (Kriegsäcke), Schwerter und Schildelemente. Diese in archäologischen Zusammenhängen einzigartigen Artefakte zeugen von einer starken Verbindung zwischen den gallischen militärischen und religiösen Sphären. Der Standort, teilweise erforscht (60 ha geschätzt), umfasst auch ein Aquädukt entdeckt 2009, während das Fanum bleibt das einzige vollständig durchsuchte Gebäude.

Tintignac-Naves, oft irrtümlich genannt "Tintignac Arenas", war eine Gallo-Roman sekundäre Agglomeration, ohne städtischen Status. Seine Spitze im dritten Jahrhundert folgte ein Rückgang im vierten Jahrhundert, gekennzeichnet durch ein freiwilliges Feuer, möglicherweise verbunden mit der christlichen Evangelisierung kämpfen heidnische Kulte. Heute wird der Standort vom Tourismusbüro Tulle verwaltet und bietet Führungen und Sommeraktivitäten. Die Objekte, die nach der Restaurierungs- und Wanderausstellung (einschließlich Bern und Sarran im Jahr 2020-2021) entdeckt wurden, werden nun in einem Raum präsentiert, der Naves seit 2022 gewidmet ist.

Der Ursprung des Toponyms Tintignac (getestet in der okzitanischen Form Tintinhac im 12.-11. Jahrhundert) konnte sich auf einen lateinischen Namen Tintinius zurückbewegen, der von -acum ("Platz") erstickt wurde. Keine alte Quelle erwähnt den römischen Namen des Ortes, trotz Hypothesen aus dem 19. Jahrhundert, die benachbarte Weiler mit Göttlichkeiten wie Ceres oder Bacchus kombinieren, jetzt als unwahrscheinlich. Das Gallische Heiligtum, begrenzt durch eine nach Osten offene Palisade (Keltische symbolische Richtung), beherbergte ein ewiges Feuer und ein Holzgebäude mehrmals umgebaut.

In der Gallo-Roman-Ära ersetzten zwei Fana (Zeitungen) das Gallische Heiligtum, das sich zu einem großen Doppel-Cello-Tempel entwickelt. Im zweiten Jahrhundert wurden ein Portal ("Gericht") und ein einzigartiges halbkreisförmiges Gebäude hinzugefügt, gefolgt von einem Theater, das 2.500 Personen aufnehmen konnte. Dieser Komplex, atypisch in ländlichen Gebieten, spiegelt die Bedeutung des Ortes als Pilgerort und Austausch, verbunden mit dem lokalen Bergbau (Gold, Eisen, Zinn). Die "Metal Road", die Armoric mit dem Mittelmeer verbindet, begünstigte den Handel mit Zinn, der für die Herstellung von Bronze unerlässlich ist.

Die ersten Eruditaufzeichnungen des Ortes stammen aus dem 17. Jahrhundert, wobei Étienne Baluze "arènes" beschreibt. Die systematischen Ausgrabungen der INRAP seit 2001 haben ihre Hauptrolle im Gallo-Roman Limousin bestätigt. Trotz der frühen Klassifikation bleibt ein Großteil des Geländes unerforscht, mit vier ungeforschten Gebäuden und teilweise überdachten Resten zur Erhaltung. Aktuelle touristische Aktivitäten zielen darauf ab, dieses Erbe zu verbessern, während Flagship-Objekte (wie der Vogel-förmige Helm) seine archäologische Ausstrahlung symbolisieren.

Externe Links