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Stein errichtet Fuseau bei Berthe de Séverac à Sévérac en Loire-Atlantique

Patrimoine classé
Mégalithes
Pierre
Loire-Atlantique

Stein errichtet Fuseau bei Berthe de Séverac

    Le Bourg
    44530 Sévérac
Pierre dressée dite Fuseau à Berthe de Sévérac
Pierre dressée dite Fuseau à Berthe de Sévérac
Pierre dressée dite Fuseau à Berthe de Sévérac
Pierre dressée dite Fuseau à Berthe de Sévérac
Pierre dressée dite Fuseau à Berthe de Sévérac
Crédit photo : Didier POINTEAU - Sous licence Creative Commons

Timeline

Époque contemporaine
2000
1990
Klassifizierung historischer Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Pierre montée, dit Fuseau à Berthe (cad. Z 98): Klassifikation durch Dekret vom 6. Dezember 1990

Kennzahlen

Mélusine - Legendäre Figur Fee mit lokalen Steinen verbunden.
Saint Michel - Christianisierung Symbol Kapelle und Statue errichtet.

Ursprung und Geschichte

Die Berthe Spindel ist ein imposantes Menhir in der Gemeinde Séverac, im Departement Loire-Atlantique, in der Region Pays de la Loire. Dieses Megalith-Denkmal zeichnet sich durch seine rechteckige Form aus, die von vorne gesehen 3,50 Meter hoch, 2 Meter breit und 0,60 Meter dick. Seine ogivale Silhouette verdiente ihm seinen evokativen Namen "Zone". Auf der Rückseite erscheint es gechipt, was eine größere ursprüngliche Höhe anzeigt, und könnte durch das Hinzufügen eines Kreuzes an seiner Oberseite christisiert worden sein.

Der Menhir befindet sich an dem Ort namens Rocher-de-la-Vache, einem felsigen Chaos, das sein Geheimnis verstärkt. Der anfängliche Schutz wurde 1990 jedoch als historische Denkmäler abgesagt. Der Ort ist mit einem reichen Folklore verbunden: laut Legende wurden die umliegenden Steine von der Fee Melusine auf ihrer Reise nach Carnac verloren. Andere Konten evozieren Zwerge, wilde Tiere oder eine Wolke, die von galoppierenden Klängen begleitet wird, die auf alte heidnische Überzeugungen bezeugen.

Um diesen vorchristlichen Ort der Anbetung zu Christianisieren, wurde dort eine Kapelle errichtet, die dem heiligen Michael gewidmet ist, und eine Statue des Erzengels, der den Drachen terrorisiert. Diese Elemente illustrieren die Überlagerung religiöser Traditionen im Laufe der Jahrhunderte. Der Menhir, der jetzt im Besitz eines Vereins ist, bleibt ein bedeutendes Zeugnis des Megalithismus in der Loire-Atlantique, zwischen Geschichte, Legende und architektonischem Erbe.

Die Lage des Denkmals auf der Route des Jaunas in Severac wird durch GPS-Koordinaten angegeben, obwohl die Genauigkeit dieser Lage als schlecht angesehen wird (Ebene 5/10). Die Website, obwohl geschützt, scheint nicht systematisch offen für den Besuch, und ihr Zugang hängt wahrscheinlich von lokalen oder assoziativen Initiativen.

Externe Links