Erste schriftliche Bescheinigung 1828 (≈ 1828)
Das Eigentum von Gustave d'Andlau erwähnt.
1992
Teilvernichtung
Teilvernichtung 1992 (≈ 1992)
Ein zerstörter Trockenraum.
18 septembre 1995
Registrierung für historische Denkmäler
Registrierung für historische Denkmäler 18 septembre 1995 (≈ 1995)
Schutz von zwei Gebäuden.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Trockenteil; Bäckerei (Feld B 169): Anmeldung bis zum 18. September 1995
Kennzahlen
Gustave d'Andlau - Eigentümer 1828
Besitzte die zertifizierte Fliese.
Ursprung und Geschichte
Die Fliese von Voré ist ein ehemaliger Industriestandort in Rémalard en Perche, im Departement l'Orne in der Normandie. 1828 bezeugt, gehörte es Gustave d'Andlau. Der Komplex bestand aus einem direkten Flammenofen (jetzt in Ruinen), zwei Backstein-Trockenräume, einem Vorarbeitergehäuse und einem Pferdestall. Diese Elemente spiegeln die typische Organisation der Fliesen der Periode wider, die Produktion und die Unterbringung der Arbeiter.
Architektonisch zeichnet sich die Kachel durch ihre Ziegelstrukturen aus, wie z.B. die offene Giebelwand des verbleibenden Trocknungsraumes oder der Ofen Kamin. Eines der mit flachen Fliesen bedeckten und mit Wurfsteinen versehenen Trockenstücke wurde 1992 zerstört. Das Grundstück, ein privates Grundstück, wurde seit 1995 teilweise geschützt: der restliche Trockenraum und das Ofengebäude sind als historische Denkmäler aufgeführt. Sein gegenwärtiger Zustand, zwischen Ruinen und Überresten, bezeugt die Herausforderungen der Erhaltung des ländlichen industriellen Erbes.
Historisch ist die Fliese Teil der wirtschaftlichen Entwicklung der Normandie im 19. Jahrhundert, als die lokale Industrie – insbesondere die Herstellung von Fliesen und Ziegeln – das Wachstum der Konstruktionen unterstützte. Gustaves Erwähnung von Andlau als Eigentümer im Jahre 1828 schlägt eine Verbindung mit der Aristokratie oder der industriellen Bourgeoisie der Zeit vor, obwohl die verfügbaren Archive seine genaue Rolle bei der Ausbeutung des Standortes nicht festlegen. Die Nähe der Burg von Voré (300 m südwestlich) könnte die wirtschaftlichen oder sozialen Beziehungen zwischen der Fliese und dem seigneurialen Anwesen andeuten.