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Villa Cécile in Six-Fours-les-Plages dans le Var

Patrimoine classé
Patrimoine de vilégiature
Villa

Villa Cécile in Six-Fours-les-Plages

    18 Rue Catalan
    83140 Six-Fours-les-Plages
Privatunterkunft
Crédit photo : Thérèse Gaigé - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1870
Bau der Villa
4 novembre 2011
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die Villa mit ihren Nebengebäuden, ihrem Park und ihren Fabriken, ihrer Zaunwand und ihren beiden Toren insgesamt (cad. AL 16 bis 22, 597, 596, 32, 523, 564): Registrierung bis zum 4. November 2011

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Der Quelltext erwähnt keine Namen.

Ursprung und Geschichte

Die Villa Cécile in Six-Fours-les-Plages im Var ist ein typisches Beispiel für die im 3. Quartal des 19. Jahrhunderts erbauten Strandresortkomplexe. Erbaut im Jahre 1870, ist es von traditionellen provenzalischen Bastiden inspiriert, während die Integration von bürgerlichen architektonischen Elementen wie einem zentralen Korridor, einem großen Wohnzimmer mit Loggia, und einem Turm mit Panoramablick. Das Anwesen, gesäumt mit Wänden, umfasst einen Garten mit Becken, ein Gewächshaus, eine Dovecote, sowie eine landwirtschaftliche Fläche und Nebengebäude (Hüterhaus, These). Seine Lage übernimmt das alte Eigentum der Bruderschaft des Heiligen Geistes und unterstreicht seinen lokalen historischen Anker.

Die Villa, klassifiziert als Historisches Denkmal durch Dekret vom 4. November 2011, zeigt die Begeisterung der Aristokratie und der Bourgeoisie für die Französische Riviera in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine räumliche Organisation, die sich auf Empfangsräume und Freiräume (Parks, Fabriken) konzentriert, spiegelt die Lebensweise der Eliten wider, die nach Freizeit und sozialer Unterscheidung suchen. Zu den geschützten Elementen gehören die Villa selbst, deren Nebengebäude, der Park mit seinen "Fabriken" (dekorative Elemente) sowie seine Zaunwand und Portale, die auf ein erhaltenes architektonisches und Landschaftserbe bezeugen.

Das Interieur, das sich um eine Vestibule und eine Lounge-Öffnung auf eine Loggia strukturiert, unterstreicht die Handwerkskunst und die Sorge um Harmonie zwischen Wohnräumen und mediterraner Natur. Der südliche Turm, mit seinen Pavillons auf jeder Ebene, erinnert an die italienisierenden Einflüsse dann in Vogue, während die Anwesenheit eines Gewächshauses und einer Dovecote einen Wunsch nach Autonomie und Prestige. Heute bleibt die Villa Cécile ein Symbol des provenzalischen Küstenerbes, der das ländliche Erbe und die städtische Verfeinerung vermischt.

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