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Villa Leïhorra à Ciboure dans les Pyrénées-Atlantiques

Villa Leïhorra

    1 Impasse Muskoa
    64500 Ciboure
Privatunterkunft
Crédit photo : Xabier Cañas - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1926-1929
Bau der Villa
10 mars 1995
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Villa mit Garten und Einrichtungen (cad. AI 83, 283) : Klassifizierung durch Dekret vom 10. März 1995

Kennzahlen

Joseph Hiriart - Senior Architekt Designerin der Villa für ihre Stiefmutter.
Caroline Signoret - Sponsor Ihre Schwiegermutter, Erstbesitzer.
Edouard Cazaux - Keramik Autor von Art Deco Mosaiken.
Jacques Gruber - Glasmaler Schöpfer der Villa Fenster.
Yvonne Serruys - Sculptor Autor der Storchstatue.

Ursprung und Geschichte

Die Villa Leihorra in Ciboure, New Aquitanien, ist ein architektonisches Meisterwerk des 2. Viertels des 20. Jahrhunderts, entworfen zwischen 1926 und 1929. Es wurde von Architekten Joseph Hiriart entworfen, unterstützt von Georges Tribout, Georges Beau und François Lafaye, für Madame Caroline Signoret, Stiefmutter von Hiriart. Die Villa aus verstärktem Zement mit Steinzement besteht aus einer zentralen Terrasse umgeben von einer Kolonie, die eine Verschmelzung zwischen Modernität und baskischer Tradition darstellt.

Der Garten, der in drei Terrassen strukturiert ist, umfasst ein Pediment, das der baskischen Pelota gewidmet ist, eine emblematische Sportart der Region. Die Villa zeichnet sich durch ihre üppige Art Deco Dekor aus: Mosaiken von Edouard Cazaux, Eisenwerke von Schwartz und Poillerat, Glasfenster von Jacques Gruber, Glasplatten von Paul Daum und Möbel von Prou. Eine Statue von Storch, geschnitzt von Yvonne Serruys, schmückt auch die Plätze. Diese Elemente machen es zu einem einzigartigen künstlerischen Manifest, das die kreative Kühnheit der Zeit widerspiegelt.

Die Villa Leïhorra befindet sich als Historisches Denkmal im Auftrag des 10. März 1995 und umfasst in ihrem Schutz ihren Garten und seine Einrichtungen. Seine Architektur und Dekorationen zeigen eine außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Architekten, Kunsthandwerkern und Künstlern, die die Geschichte des baskischen Erbes und Art Deco in Frankreich markiert. Die Lage, an der 1 Muskoa impasse, verstärkt seinen Anker in der Kulturlandschaft von Ciboure, zwischen lokaler Tradition und Avantgarde.

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