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Villa Noailles dans les Alpes-Maritimes

Villa Noailles

    48 Avenue Pierre Ziller
    06130 Grasse
Privatunterkunft
Crédit photo : Patrick Rouzet - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
fin XVIIIe siècle
Bau des Bastids
1923
Erwerb von Charles de Noailles
1947
Sanierung der Südfassade
1947-1981
Gartenbau
1987
Anmeldung der Villa
années 1990
Restaurierung der Website
1996
Klassifizierung des Gartens
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Villa, mit seinen Gebäuden (cad. HP 98 bis 103, 116 bis 119): Beschriftung durch Dekret vom 3. November 1987 - Garten der Villa, mit ihren Fabriken (cad. HP 98 bis 103, 116 bis 119): Klassifizierung durch Dekret vom 12. Dezember 1996

Kennzahlen

Charles de Noailles - Eigentümer und Schirmherr Käufer und Renovator der Villa.
Emilio Terry - Architekt Renovierte die Südfassade 1947.
Oscar Dominguez - Sculptor Autor von Skulpturen aus dem Garten.
Henri Laurens - Sculptor Autor von Skulpturen aus dem Garten.

Ursprung und Geschichte

Villa Noailles, in Grasse gelegen, ist eine Immobilie bestehend aus einem Bastide und einem Garten, erworben 1923 von Viscount Charles de Noailles. Der Bastide sowie die Nymphe und zwei Brunnen stammen aus dem späten achtzehnten Jahrhundert. Dieses historische Erbe wurde durch spätere Entwicklungen bereichert, vor allem im 20. Jahrhundert, unter dem Anstoß des Viscounts.

1947 beauftragte Charles de Noailles Architektendekorator Emilio Terry mit der Renovierung der Südfassade der Villa. Im selben Jahr begann er, den Garten zu entwickeln, ein Projekt, das sich bis zu seinem Tod im Jahre 1981 verlängern würde. Dieser als Kunstwerk konzipierte Garten enthält Verweise auf verschiedene historische Stile, während er bestehende Olivenbäume bewahrt und die natürliche Quelle des Anwesens ausnutzt, um etwa zwanzig Brunnen und zehn Becken zu füttern.

Die Skulpturen, die den Garten schmücken, sind die Werke renommierter Künstler, darunter Oscar Dominguez und Henri Laurens. Im Gegensatz zu anderen Gärten an der französischen Riviera kommen Pflanzenarten hauptsächlich aus gemäßigten Gebieten. In den 1990er Jahren halfen Restaurierungsarbeiten, diesen einzigartigen Ort zu bewahren, wo Architektur und Natur harmonisch miteinander interagieren. Die Villa und ihr Garten sind teilweise geschützt: Die Villa ist seit 1987 als Historisches Denkmal gelistet und der Garten ist seit 1996 klassifiziert.

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