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Villa Schmitz dans les Alpes-Maritimes

Alpes-Maritimes

Villa Schmitz

    16 Boulevard de l'Observatoire
    06300 Nice
Crédit photo : Christopher F. Grinda - Sous licence Creative Commons

Timeline

Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
1860
Nizza nach Frankreich
1866-1869
Erwerb von Mont-Gros Land
1884-1887
Bau der Villa
1er octobre 2013
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die gesamte Villa mit all ihrem Anwesen (Entwicklungen des Villengartens in Verbindung mit der Landschaft der Terrassen von Mont-Gros), ausgenommen das Gebäude, das 1870 gebaut wurde (Box HZ 138): Beschriftung durch Dekret vom 1. Oktober 2013

Kennzahlen

Victoire Schmitz - Geschäftsfrau und Sponsor Eigentümer und Promotor der Villa
Vincent Levrot - Villa Architekt Hersteller des Gebäudes (1884-1887)
Auguste Schmitz - Sohn von Victoire Schmitz Verkauft das Hotel von Genua im Jahre 1864
Louis Castel - Schöner Architekten Das Westminster Hotel wurde 1878 entworfen

Ursprung und Geschichte

Die Schmitz Villa, 8 boulevard de l'Observatoire in Nizza, wurde zwischen 1884 und 1887 von dem Architekten Vincent Levrot für Victoire Schmitz gebaut, eine Geschäftsfrau, die sich auf Paläste spezialisiert hat. Dieses Projekt ist Teil der touristischen Expansion von Nizza nach dem Beitritt Frankreichs im Jahr 1860, als die Stadt wurde ein beliebtes Ziel, das luxuriöse Hotelinfrastruktur erfordert. Die Schweizer Familie Schmitz spielte bei dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle, mit Einrichtungen wie dem Westminster Hotel oder dem Grand Hotel.

Das Land von Mont-Gros, erworben 1866 und 1869, wurde in Terrassen umgebaut, um die Villa, inspiriert von den italienischen Renaissance-Palasten. Das Gebäude, rechteckig (25x15m), ist um eine zentrale Halle und eine monumentale Treppe organisiert. Die Empfangsräume, reich mit Fresken und Holzarbeiten eingerichtet, Kontrast zu den nüchternen Räumen. Der Park, auf Terrassen, hält ein erhaltenes natürliches Aussehen, typisch für die Gärten des 19. Jahrhunderts.

2013 als historisches Denkmal eingestuft, illustriert die Villa die eklektische Architektur der Periode, mischt italienische Einflüsse und die Anforderungen des Küstentourismus. Seine Geschichte spiegelt auch die Rolle von Unternehmerinnen wie Victoire Schmitz wider, die allein nach dem Bankrott ihres Mannes ein Hotelreiche verwaltet. Der Schutz umfasst die Villa und ihr Anwesen, mit Ausnahme eines benachbarten Gebäudes im Jahre 1870 gebaut.

Die Familie Schmitz markierte Nizza seit langem: Nach dem Tod von Victoire im Jahre 1901 hielten seine Nachkommen Hotels wie den Westminster, die noch im Besitz seiner Erben waren. Das Grand Hotel, ein weiteres Familienprojekt, diente sogar als vorübergehende Präfektur. Die Villa hingegen bleibt ein intaktes Zeugnis des goldenen Zeitalters der Villen von Nizza, als die Stadt eine wohlhabende europäische Klientel anzog.

Externe Links