Das Straßenkreuz von Colombier ist ein historisches Denkmal im Dorf Colombier, im Departement Allier (Region Auvergne-Rhône-Alpes). Ursprünglich war sie auf dem Weg nach Kommentar, bevor sie 1986 in das Kirchenschiff der Pfarrkirche überführt wurde. Diese Bewegung war wahrscheinlich darauf ausgerichtet, sie zu bewahren, während ihre Verbindung mit der lokalen Gemeinschaft beibehalten.
Das Kreuz ist in Form einer Steinnadel mit vier geschnitzten Flächen, auf einem mit einem Basrelief geschmückten Boden platziert. Letzteres stellt einen knienden Charakter dar, wahrscheinlich der Spender, begleitet von einem Engel im Hintergrund. Diese künstlerischen Elemente schlagen eine Funktion sowohl religiösen als auch Gedenken, typisch für die Straßenkreuze der modernen Zeiten.
Dieses Kreuz, das bis zum 5. Februar 1929 als historische Denkmäler eingestuft wurde, zeigt das Bourbonerbe des 16. Jahrhunderts. Die verfügbaren Quellen, einschließlich einer Studie von G. Grassoreille, die 1888 in den Annales Bourbonnaises veröffentlicht wurde, unterstreichen ihre lokale Bedeutung. Sein Stil und seine Ikonographie reflektieren die engagierten und künstlerischen Praktiken der Renaissance in dieser Region.
Die genannten Bauzeiten variieren je nach den Quellen: das 2. Quartal des 16. Jahrhunderts je nach einigen, das 3. Quartal je nach anderen. Diese Diskrepanz könnte durch separate Arbeitskampagnen oder unterschiedliche Interpretationen von stilistischen Elementen erklärt werden. Das Kreuz bleibt heute das Eigentum der Gemeinde Colombier.
Ursprünglich entlang einer Straßenachse eingerichtet, diente dieses Wegekreuz wahrscheinlich als spirituelles Wahrzeichen für Reisende und Bewohner. Seine Bewegung in die Kirche im 20. Jahrhundert markierte eine Evolution in ihrer Wahrnehmung, von einem utilitaristischen und öffentlichen Objekt zu einem geschützten Erbe Element. Diese Veränderung spiegelt auch die Transformationen von Landschaften und religiösen Praktiken in Bourbonnais wider.