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Canal du Midi : Aqueduct du Répudre à Ventenac-en-Minervois dans l'Aude

Patrimoine classé
Patrimoine fluvial
Aqueduc
Canal du midi
Aude

Canal du Midi : Aqueduct du Répudre

    Sur le canal du Midi
    11120 Ventenac-en-Minervois
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Canal du Midi : Aqueduc du Répudre
Crédit photo : ArnoLagrange - Sous licence Creative Commons

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1700
1800
1900
2000
1676-1680
Bau von Wasser
1683
Riquet-Delestang Konflikt
XIXe siècle (1843, 1875)
Historische Crus
19 novembre 1942
Anmeldung Historisches Denkmal
décembre 1999
Schädlich
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Das Aquädukt auf dem Canal du Midi: Inschrift durch Dekret vom 19. November 1942

Kennzahlen

Pierre-Paul Riquet - Ingenieur und Designer Meister des Canal du Midi.
Emmanuel de l’Estang - Architekt Verantwortlich für die technische Umsetzung.

Ursprung und Geschichte

Laqueduct du Répudre, auf dem Canal du Midi in der Nähe von Ventenac-en-Minervois (Occitanie), ist ein außergewöhnliches Kunstwerk, das zwischen 1676 und 1680 unter der Leitung von Pierre-Paul Riquet gebaut wurde. Entwickelt, um den Repudre-Fluss durch einen einzigartigen Bogen in der Mitte des Hangars zu überbrücken, ist er die älteste navigierbare Kanalbrücke der Welt und die einzige, die ursprünglich auf dem Canal du Midi geplant ist. Seine Architektur kombiniert eine robuste Mauerwerk (Schneidstein, Zementfüllung und Kieselstein) und eine markante abgerundete Schnur, die die Brücke vom Wasserrohr selbst trennt. Riquet innoviert hier, indem man einen ebenen Weg vermeidet, eine weniger teure, aber unvorstellbare Lösung für diesen Bach mit verheerenden Überschwemmungen, trotz seiner meist niedrigen Durchflussrate.

Die Arbeit, die der Architekt Emmanuel de l'Estang produziert, bezeugt die technischen Herausforderungen der Zeit: Riquet beschließt, ins Tal zu klettern, um die Länge der Mauern zu reduzieren, eine Vorspannung, die das Wasser vor späteren Überschwemmungen retten wird (z.B. 1843 und 1875). Eine Gedenktafel des 19. Jahrhunderts, die von den Nachkommen von Riquet angebracht wurde, erinnert an seine Rolle als Ingenieur. Die im Dezember 1999 durch eine Flut beschädigte Brücke wurde repariert und bleibt ein Symbol der hydraulischen Kontrolle des 17. Jahrhunderts. Es ist seit 1942 als Historisches Denkmal aufgeführt, was seinen Erbe Wert hervorhebt.

Der Bau war von Spannungen geprägt: 1683 wurde Delestang im Konflikt mit Riquet in Finanzfragen vor seiner Freilassung 10 Monate in den Kanalstauen eingesperrt. Nach Vollendung um 1680 blieben nur die Parapeten und die Abdeckung des Wachgebäudes (jetzt verschwunden) endgültig. Der Kanal illustriert damit sowohl das Genie von Riquet als auch die menschlichen und natürlichen Gefahren, die die Geschichte des Canal du Midi, einem UNESCO-Weltkulturerbe, markiert haben.

Die Wahl einer Kanalbrücke statt einer Straße wird durch die Notwendigkeit erklärt, einen massiven Staudamm von mehreren hundert Metern zu vermeiden, unverhältnismäßig für einen allgemein bescheidenen Strom. Historische Überschwemmungen (z.B. 1999) bestätigten die Relevanz dieser Lösung, die trotz wiederholter Untertauchen beständig ist. Heute zeichnet er sich für seinen Pioniercharakter und seine Landschaftsintegration aus, mit einem mäandernden Kanal, der die topographischen Anpassungen von Riquet offenbart.

Externe Links