Erster Bau XVIe siècle (≈ 1650)
Tür errichtet als Zugang zum Kapitel Bezirk.
1914-1918
Schaden während des Ersten Weltkriegs
Schaden während des Ersten Weltkriegs 1914-1918 (≈ 1916)
Teilvernichtung, die Rekonstruktion erfordert.
9 novembre 1922
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 9 novembre 1922 (≈ 1922)
Offizieller Schutz der "Gerichtstür"-Fassade.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Teil der Fassade, bekannt als "Gate of the Court of the Chapter": Klassifizierung durch Dekret vom 9. November 1922
Ursprung und Geschichte
Das Kapiteltor ist ein römisches Denkmal aus dem 16. Jahrhundert in Reims, im Großen Osten. Dieses architektonisch unverwechselbare Portal hat einmal den Innenhof des Domkapitels nach außen geschlossen und markiert den Eingang zu einem autonomen Stadtteil innerhalb der Stadt. Diese Nachbarschaft, genannt "das Kapitel", fungierte als unabhängige Einheit mit eigenen Institutionen: eine Kirche (Saint-Michel), ein Gefängnis, eine Schule der Theologie und des Kanonenrechts, sowie Geschäfte wie ein Metzger-Shop und ein Brotgeschäft. Eine Bibliothek, der Preciosa-Raum, verknüpfte diesen Komplex direkt mit der Kathedrale und betonte seine religiöse und intellektuelle Bedeutung.
Das Kapiteltor erlitt während des Ersten Weltkriegs umfangreiche Schäden, die einen Wiederaufbau erforderten, der es leicht nach vorne bewegte. Original dekorative Elemente, einschließlich Balkenstützen mit Grotesken geschmückt, wurden erhalten und sind jetzt im Reims Municipal Museum ausgestellt. Dieses Denkmal, ein Zeuge der mittelalterlichen und modernen Geschichte der Stadt, wurde 1922 als historisches Denkmal für seinen Erbe Wert eingestuft. Seine aktuelle Lage an der 15 Carnot Street macht es zu einem sichtbaren Prestige der städtischen und kirchlichen Organisation von Reims vor dem 20. Jahrhundert.
Das Kapitelviertel war eine Mikro-Gesellschaft im Herzen von Reims, wo religiöse, gerichtliche und kommerzielle Aktivitäten koexistierten. Das Tor symbolisierte sowohl eine Barriere als auch eine Passage zwischen dieser geschlossenen Welt, die dem Klerus und Stipendium gewidmet ist, und der umliegenden weltlichen Stadt. Der Wiederaufbau nach dem Krieg spiegelt die Bemühungen wider, das lokale Erbe zu bewahren und gleichzeitig das Denkmal an moderne städtische Zwänge anzupassen. Heute bietet es einen konkreten Überblick über die zivile und religiöse Architektur der Renaissance im Nordosten Frankreichs.
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