Bau des dritten Bezirks vers 1235 (≈ 1235)
Integration des Torturms in die Befestigungen.
1763
Transformation ins Gefängnis
Transformation ins Gefängnis 1763 (≈ 1763)
Ein Haus für die Wachen hinzugefügt.
avant 1920
Ende des Gefängniseinsatzes
Ende des Gefängniseinsatzes avant 1920 (≈ 1920)
Umbau in Wohnung nach dem Ersten Krieg.
3 décembre 1930
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 3 décembre 1930 (≈ 1930)
Registrierung durch Ministerialerlass.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Tor der Ritter: Inschrift durch Dekret vom 3. Dezember 1930
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Angabe
Der Quelltext erwähnt keine spezifischen historischen Akteure.
Ursprung und Geschichte
Das Rittertor ist ein ikonisches Denkmal von Haguenau, gebaut in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Dieser um 1235 in das dritte Gebäude der Stadt integrierte Torturm wurde zunächst als Verteidigungspunkt genutzt. Seine Ziegelarchitektur, mit einem gewölbten Durchgang in einer gebrochenen Wiege, spiegelt mittelalterliche militärische Techniken. Die Böden beherbergten Kerben, die von schmalen Buchten und Bögen beleuchtet wurden und auf ihre Verteidigung und dann Gefängnisnutzung bezeugten.
Ab 1763 wurde der Turm in ein Gefängnis umgewandelt, ergänzt durch ein benachbartes Haus, das in diesem Jahr gebaut wurde, um die Wachen zu beherbergen und Zugang zu den Kerben zu geben. Das Ensemble diente bis zum Ersten Weltkrieg als Kantonsgefängnis. Vor 1920 beherbergte das Erdgeschoss die Lagerquartiere und eine Veranda, während eine Nische über der Tür, wahrscheinlich mit einem fehlenden Gemälde verziert, den Eingang zum Viehmarkt markierte. Das Rittertor wurde als historisches Denkmal im Auftrag des 3. Dezember 1930 eingestuft.
Das Gebäude illustriert die Entwicklung der städtischen Nutzung: erstes Militär (poudrière), dann Justiz (Gefängnis), bevor es im 20. Jahrhundert in Wohnung umgewandelt wird. Seine architektonischen Elemente, wie verdrahtete Buchten und gebrochene Bogenöffnungen, sind charakteristisch für elsässische Verteidigungsstrukturen. Heute im Besitz der Gemeinde Haguenau, bleibt der Turm ein bedeutender Überrest der mittelalterlichen und modernen Geschichte der Stadt.
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