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Haus à Beaucaire dans le Gard

Gard

Haus

    19 Rue des Bijoutiers
    30300 Beaucaire
Crédit photo : Véronique PAGNIER - Sous licence Creative Commons

Timeline

XIXe siècle
Époque contemporaine
1900
2000
12 octobre 1946
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fassaden und Dächer: Beschriftung auf Bestellung vom 12. Oktober 1946

Ursprung und Geschichte

Das in Beaucaire gelegene Haus im Gard präsentiert einen bemerkenswerten architektonischen Komplex, der sich durch hohe Fassaden auszeichnet, die von zwei leicht überragenden Treppenrevolvern flankiert sind. Diese Elemente, kombiniert mit niedrigen Türen und einer großen gewölbten Passage, die durch einen Steinbalkon mit Eisenarbeiten dekoriert wurde, schlagen eine Konstruktion für Wohn- und Gewerbezwecke vor. Der gewölbte Durchgang, der Zugang zum alten Marktplatz bietet, unterstreicht seine zentrale Rolle im lokalen Wirtschaftsleben, während Details wie Sillfenster, geschnitzte Stützen und schwere Holzschläuche ein ästhetisches und funktionales Anliegen zeigen.

An der Ecke der Straßen der Bijoutiers und Diderot, ein Balken in Flöte geschnitzt, in starkem hervorstehenden, fügt eine markante dekorative Note. Die Fassaden und Dächer dieses Gebäudes wurden am 12. Oktober 1946 durch einen Registrierungsauftrag unter den Historischen Denkmälern geschützt, der ihren Erbgutwert erkannte. Die genaue Adresse, 19 rue des Bijoutiers und GPS-Koordinaten bestätigen ihre Verankerung im historischen Stadtgefüge von Beaucaire, obwohl die Genauigkeit seiner Lage als schlecht angesehen wird (Anmerkung 5/10).

Das Fehlen einer genauen Periode in den verfügbaren Quellen begrenzt die genaue Datierung des Baus, aber die architektonischen Elemente (Turmen, Gewölbepassung, Eisenarbeiten) evozieren eine Ära zwischen dem späten Mittelalter und der Renaissance. Diese Eigenschaften spiegeln die Bedürfnisse einer expandierenden Handelsbourgeoisie wider, für die das Haus als Wohn-, Lager- und Handelsraum diente. Das Denkmal illustriert somit die Entwicklung der kirchlichen Stadtzentren, in denen die kommerzielle Tätigkeit den Bauraum prägte.

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