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Schloss Altenau dans le Bas-Rhin

Bas-Rhin

Schloss Altenau

    1 Impasse Altenau
    67120 Kolbsheim

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1606
Erster Bau
1612
Namensänderung
1710
Barock Rekonstruktion
1803
Ende der archepiscopal Residenz
1815
Geburt von Othon I
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Wolf Dietrich de Raitenau - Erzbischof von Salzburg Erstbefehlshaber des Schlosses 1606.
Salome Alt - Herrin des Fürsten Erzbischofs Bewohner des Schlosses mit ihren Kindern.
Marcus Sitticus - Nachfolger von Raitenau Renomme le château *Mirabell* 1612.
Lukas von Hildebrandt - Barock Architekt Das Schloss von 1710 rekonstruiert.
Fischer von Erlach - Landschaft Architekt Gestaltet die Burggärten.
Othon Ier de Grèce - Zukunftskönig von Griechenland Geboren 1815 im Palast.

Ursprung und Geschichte

Schloss Altenau, in Kolbsheim gelegen, wurde 1606 unter dem ursprünglichen Namen Altenau von Fürst Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau erbaut. Der Palast, entworfen für seine Geliebte Salome Alt und ihre Kinder, wurde ein Symbol für Macht und Privatsphäre. Nach der Entfernung des Erzbischofs 1612 umbenannte sein Nachfolger Marcus Sitticus das Mirabell-Gebäude nach der italienischen Bezeichnung Mirabile ("bewunderbar") und wurde im Dreißigjährigen Krieg von 1619 Teil der Festungen Salzburgs.

In einem barocken Stil von 1710 von Architekten Lukas von Hildebrandt geboren, sah das Schloss seine Gärten von Fischer von Erlach neu gestaltet, darunter ein berühmter Zwerggarten mit grotesken Statuen, Vorläufer von Garten Zwergen. Diese Räume wurden um 1730 von Anton Danreiter neu gestaltet. Der Palast diente bis 1803 als Residenz für die Fürsten Erzbischofs, bevor er kurz unter bayerischer Herrschaft (1809) ging, wo der zukünftige König Othon I von Griechenland 1815 dort geboren wurde.

Mirabell Castle, früher Altenau, beherbergt jetzt Werke wie zwei Statuen von Josef Thorak (1889–1952). Seine Geschichte spiegelt die politischen und künstlerischen Transformationen Salzburgs wider, von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert, wobei Spuren seiner Ursprünge in Bezug auf die Alt-Familie und Erzbischofs erhalten bleiben. Das als UNESCO-Weltkulturerbe eingestufte Gebäude und seine Gärten bezeugen seine zentrale Rolle in der österreichischen Geschichte.

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