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Schloss von Etreval en Meurthe-et-Moselle

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château de style Renaissance
Meurthe-et-Moselle

Schloss von Etreval

    Le Bourg
    54330 Etreval
Crédit photo : François BERNARDIN - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1533
Beginn der Gehäusekörper
Fin XVe siècle
Bau des befestigten Gehäuses
2e moitié XVIe siècle
Türanordnungen
Vers 1940
Westhaus Kollaps
1927 et 2012
Schutz Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Fronten: Inschrift durch Dekret vom 19. Januar 1927 - Dach und Fassaden (cad. At 375 bis 377, gelegen Hinter dem Schloss): Inschrift durch Dekret vom 21. Dezember 2012

Kennzahlen

François de Tavagny - Sponsor der Arbeit 1533 wurden die Nord- und West-Homes hinzugefügt.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss von Etreval, im gleichnamigen Dorf gelegen, findet seinen Ursprung am Ende des 15. Jahrhunderts mit einem rechteckigen Gehäuse, umgeben von trockenen Gräben und flankiert von sechs runden Türmen. Diese defensive Anordnung, typisch für die spätmittelalterliche Zeit, spiegelte die Notwendigkeit des Schutzes in einer Region zu der Zeit, die durch politische und militärische Spannungen gekennzeichnet ist. Die vier Ecktürme und die beiden zentralen Türme, auf den großen Seiten positioniert, begrenzen einen befestigten Raum, der das Dorf von einem felsigen Sporn dominiert.

Ab 1533 begann François de Tavagny den Bau von zwei Häusern im Norden und Westen des bestehenden Gebäudes und führte Renaissance-Elemente in die Architektur ein. Die vordere Fassade, die in ungleiche Spannen durch Säulen mit italianistischen Hauptstadtn unterteilt ist, bezeugt diesen stilistischen Einfluss. Die breitere Mittelspanne schlägt die Lage eines alten Treppenturms vor, jetzt aussterben. Diese Umgestaltung markierte einen Übergang zwischen der ursprünglichen Verteidigungsfunktion und einer behaupteteren Wohnberufung.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde der Zugang zum unteren Innenhof durch eine Cochère-Tür und eine Fußgängertür mit Bossen verziert, die den monumentalen Charakter des Ensembles stärken. Jedoch änderten die Opfer der Zeit das Schloss zutiefst: der Körper des Westhauses brach um 1940 zusammen, während die Ost- und Südseite des Gehäuses verschwand. Heute bleibt nur der nördliche Hauptkörper, begleitet von Überresten anderer Strukturen und landwirtschaftlicher Anlagen. Die Nordfassade, nüchterner und defensiver Seitengraben, kontrastiert mit der zweistufigen Erhebung, die von einem attischen Seitenhof überlagert wird.

Im Inneren erinnert ein Kamin mit Wappen, die auf seiner Kapuze lackiert sind, an das Prestige der ehemaligen Insassen. Die Gräben, wenn auch teilweise geschlossen, bleiben sichtbar und markieren die strategische Lage des Schlosses. Das historische Denkmal wurde seit 1927 und 2012 mit seinen Fassaden und Dächern beschützt, was sowohl seine militärische Vergangenheit als auch seine architektonische Entwicklung unter dem Einfluss der Renaissance illustriert.

Externe Links