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Château-l'Évêque à Château-l'Évêque en Dordogne

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château

Château-l'Évêque

    45 Le Château
    24460 Château-l'Evêque
Eigentum eines privaten Unternehmens
Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
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Château de Château-lÉvêque
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Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
Château de Château-lÉvêque
Crédit photo : Père Igor - Sous licence Creative Commons

Timeline

Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1300
1400
1500
1600
1700
1800
1900
2000
1347
Erster Bau
1364
Teilvernichtung durch das Englische
1412
Englisch attack
1515
Restaurierung von Gui I von Castelnau
XVe siècle
Defensive Erweiterungen
1575
Ermordung von Bischof Peter VIII Fournier
1600
Ordonnation von Saint Vincent de Paul
1938
Anmeldung für Historische Denkmäler
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Schloss: Inschrift auf Bestellung vom 27. Oktober 1938

Kennzahlen

Adhémar de Neuville - Bischof von Périgueux Befehlshaber der Burg im Jahre 1347.
Gui Ier de Castelnau - Bischof von Périgueux Die Burg im Jahr 1515 wiederherstellen.
Pierre VIII Fournier - Bischof von Périgueux 1575 in der Burg ermordet.
François de Bourdeilles - Bischof von Périgueux Ordone Saint Vincent de Paul in 1600.
Saint Vincent de Paul - Priester und Heilige Ordiniert in der Schlosskapelle.
Jean de Montardie - Katholischer Captain Von Preyssac über Périgueux in 1581.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss Château-l'Évêque entstand im 14. Jahrhundert, als Adhémar de Neuville, Bischof von Périgueux, seinen Bau 1347 als Sommerresidenz für die Prälaten bestellte. Das Hotel liegt in der heutigen Gemeinde von Château-l'Évêque in Dordogne, es wird schnell ein Symbol der Bischofsmacht in der Region. Im Jahre 1364 wurde die Pfarrgemeinde während des Hundertjährigen Krieges von den Engländern teilweise zerstört, und 1412 brannten 280 englische Soldaten drei Häuser im Dorf nieder, bevor sie das alte Dorf Preyssac, Vorfahren von Château-l'Évêque, rasierten. Diese Ereignisse illustrieren die militärische Turbulenz in der Region damals.

Anfang des sechzehnten Jahrhunderts wurde das Schloss von Gui I de Castelnau, Bischof von Périgueux, restauriert, bevor es 1575 eine Tragödie erlitt: Bischof Peter VIII Fournier wurde dort von seinen Dienern erwürgt. Das im 15. und 16. Jahrhundert umgebaute Denkmal bewahrt defensive Elemente wie mâchicoulis und achteckige Revolver sowie geschnitzte Türen aus dem 15. Jahrhundert. Die Kapelle des Schlosses, wo der heilige Vincent de Paul ein Priester in 1600 von Bischof Francis de Bourdeilles geweiht wurde, wurde später die Pfarrkirche im 19. Jahrhundert. Diese Transformationen spiegeln ihre Entwicklung von einer episkopischen Festung zu einem Ort der Anbetung und Erinnerung wider.

Das Schloss, 1938 in den historischen Denkmälern beschriftet, verkörpert nun ein architektonisches Erbe, das mittelalterliche und Renaissance-Stile verbindet. Seine Fassaden, punktiert mit Nischen, Pinnacles und Statuetten, zeugen von den künstlerischen Einflüssen jeder Bauzeit. Die Anwesenheit von zwei achteckigen Revolvern, von denen einer eine Treppe beherbergt, und die aufeinanderfolgenden Modifikationen (insbesondere im sechzehnten Jahrhundert) unterstreichen ihre Anpassung an die Wohn- und Verteidigungsbedürfnisse der Bischöfe. Der Ort, der in der Nähe von Périgueux liegt, bleibt ein zentrales Prestige der religiösen und militärischen Geschichte von Périgord, gekennzeichnet durch anglo-französische Konflikte und Kämpfe zwischen Katholiken und Protestanten.

Neben seiner religiösen Rolle ist das Schloss auch mit historischen Figuren wie Jean de Montardie, katholischer Kapitän von Preyssac (ehemaliger Name von Château-l'Évêque) im Jahre 1581 verbunden, um Périgueux wieder an Protestanten zu nehmen. Seine Besetzung durch die Bischöfe beendete die Revolution, aber das Gebäude bewahrte eine symbolische Dimension, vor allem durch die Kapelle, in der der Heilige Vincent de Paul geweiht wurde. Heute ist es privat und zugänglich für Besucher, bietet ein Panorama über fünf Jahrhunderte der perigorden Geschichte, von mittelalterlichen Kriegen bis zu architektonischen Transformationen der Renaissance.

Auch der geografische und strategische Kontext der Burg ist bemerkenswert: Am Zusammenfluss der Beauronne und des Baches Mesplier genossen sie eine vorteilhafte Verteidigungsposition, während sie sich nahe an den großen Kommunikationsachsen wie der Périgueux-Angoulême-Straße befand. Dieser Ort, kombiniert mit seinem Bischofssitz, machte ihn zu einem Thema in regionalen Konflikten. Die architektonischen Überreste, wie die geschnitzten Türen des 15. Jahrhunderts oder die mâchicoulis, erinnern an diese doppelte Berufung, sowohl palatial als auch militärisch, charakteristisch für die Burgen von Südwestfrankreich am Ende des Mittelalters.

Externe Links