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Château de la Motte-Daudier en Mayenne

Mayenne

Château de la Motte-Daudier

    114 Chemin de la Motte Daudier
    53400 Niafles

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
1559
Erste Erwähnung der Villa
1685-1686
Protestantische Verletzung
1892
Abschluss des Schlosses
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Foulques de Quatrebarbes - Befehlshaber der Burg Das Schloss wurde 1892 erbaut.
Cécile Daudier - Ehefrau von Foulques Gib ihm seinen Namen.
Déborah de Leviston - Evangelische Erben Abjure 1685 heiratete Riduet.
René de Leviston - Herr durch Heirat Ehemann von Anne de la Chesnaie 1669.

Ursprung und Geschichte

Das Château de la Motte-Daudier, in Niafles in Mayenne, wurde in der Nähe der Manor de la Heulinière gebaut, als zu klein für die Familie der Quatrebarbes. Der von Foulques de Quatrebarbes initiierte Bau wurde 1892 abgeschlossen. Der Name des Schlosses würdigt Cécile Daudier, die Frau von Foulques, deren Namen er trägt. Diese Stelle ersetzt somit ein ehemaliges Herrenhaus, das bereits 1559 unter den Namen La Heulinière oder La Mulinière bezeugt wurde und mit lokalen Adelsfamilien wie dem Hullin oder den Levistons verbunden ist.

Im 17. Jahrhundert war die Beschlagnahmung von Heulinière durch turbulente Abfolge und religiöse Umwandlungen gekennzeichnet. Anne de la Chesnaie, Erben nach dem Missmanagement ihres Vaters Joachim, heiratete René de Leviston 1669. Ihre Töchter Deborah und Jeanne de Leviston entschädigten den Protestantismus 1685-1686 und spiegelten die religiösen Spannungen der Zeit wider. Deborah, verheiratet mit Charles-Gideon von Riduet im Jahre 1694, setzte die Linie mit der Geburt ihres Sohnes Gideon-Pierre-Amaury im Jahre 1701. 1737 wurde M. Minault de la Heslaudière zum Seigneur des Ortes und beendete diese Zeit.

Lokale Archive, wie die Pfarreiregister von Niafles oder die Dokumente des Institutsarchivs von Mayenne, bezeugen diese Geschichte. Das historische Wörterbuch von Angot und Gaugain (1900-1910) widmet sich der Burg und unterstreicht seine Verankerung im Mayenerbe und seine Rolle in der sozialen und religiösen Geschichte der Region. Der Standort verkörpert damit sowohl die architektonische Entwicklung als auch die Umwälzungen des 16.–15. Jahrhunderts.

Externe Links