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Schloss des Cartières dans le Rhône

Rhône

Schloss des Cartières

    36 Chemin des Cartières
    69630 Chaponost

Timeline

Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1700
1800
1900
2000
1719
Geschenk für Charity
1732
Illegaler Verkauf
1774
Eigentumsänderung
4e quart du XVIIe siècle
Erster Bau
XIXe siècle
Große Renovierungen
1955
Neue Berufung
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

Antoine Cartier - Erstbesitzer Lyon Bourgeois, Baumeister der Burg.
Cécile Cartier - Donor Habe 1719 den Nachlass an die Charity gelegt.
Jean-Baptiste Chazattes - Kontroverser Käufer Kaufte das Anwesen 1732 trotz des Verbots.
Barthélemy Cazot - Nachhaltiger Eigentümer Konservative Familie des Anwesens bis 1955.

Ursprung und Geschichte

Das Schloss des Cartières ist ein Gebäude, das im 4. Viertel des 17. Jahrhunderts erbaut wurde und im 19. Jahrhundert zutiefst neu gestaltet wurde. Es steht in der Gemeinde Chaponost, im Departement Rhône, im Herzen eines flachen Geländes. Ursprünglich gehörte das Anwesen Antoine Cartier, ein Lyon Bourgeois, und seine Frau Catherine Pellissier. Ihre Töchter, Françoise und Cécile Cartier, vererbt es, bevor Cécile ihn 1719 im Hôpital de la Charité de Lyon verließ, unter der Bedingung, dass er es nicht verkaufte. Trotz dieser Klausel wurde die Immobilie 1732 an Jean-Baptiste Chazattes verkauft, ein Lyoner Händler.

1774 ging das Anwesen in die Hände von Barthélemy Cazot, dessen Familie es bis 1955 bewahrte. Das Anwesen wurde dann in ein Empfangszentrum für die afrikanischen Missionen in Lyon umgewandelt. Architektonisch bildet das Schloss einen Platz mit einem Innenhof, umgeben von Gebräuchen, die im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Das Haupthaus, ursprünglich mit einem Boden und einer Terrasse ausgestattet, wurde aufgehoben und mit einem Fliesendach bedeckt. Der Park, bewaldet und erstreckt sich über 12 Hektar, vervollständigt das ganze, heute nicht offen für die Öffentlichkeit.

Das Schloss illustriert die Entwicklung der bürgerlichen Güter von Lyon, die von privatem Wohnsitz in institutionelle Nutzung übergehen. Seine Geschichte spiegelt auch die für das 17. bis 18. Jahrhundert in der Region typischen aufeinanderfolgenden Dynamiken und architektonischen Transformationen wider. Die Archive erwähnen ihre Rolle bei der Begrüßung religiöser Missionen im zwanzigsten Jahrhundert und markieren einen Übergang zu einer wohltätigen und spirituellen Berufung.

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