Bau der Burg vers 1875 (≈ 1875)
Regie René Moreau im neogotischen Stil.
14 juin 2002
Historische Denkmalklassifikation
Historische Denkmalklassifikation 14 juin 2002 (≈ 2002)
Anmeldung des Schlosses und seiner Dekorationen.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Das Schloss in seiner Gesamtheit, einschließlich seiner Innendekoration (Vestibulum mit seinem Glasfenster, Esszimmer, großes Wohnzimmer, Billard, Schrank mit seiner bemalten Decke, Schlafzimmer) (vgl. G 192): Inschrift bis zum 14. Juni 2002
Kennzahlen
René Moreau - Architekt
Designer des Schlosses und seine Dekorationen.
Ursprung und Geschichte
Das Schloss des Guichardots ist ein neogotisches Gebäude, das um 1875 in der Gemeinde Saint-Gérand-de-Vaux errichtet wurde, im Departement Allier (Auvergne-Rhône-Alpes). Direkt vom Architekten René Moreau zeichnet sich dieses Schloss durch seinen Körper von quadratischen Häusern aus, die von runden Türmen und einem quadratischen Pavillon flankiert sind. Moreau wendet seine ikonischen architektonischen Prinzipien an: gewichtete Asymmetrie, expressive Verwendung von Materialien und Integration von Giebelwänden für dekorative Zwecke. Die Innenräume, auch von Moreau entworfen, zeigen eine kohärente Reihe von Holzwerk, Stuck, Schornsteine, Schablonenmalereien, Marquetry Parkett und Glasmalerei, die den raffinierten Geschmack der Bourgeoisie des späten neunzehnten Jahrhunderts widerspiegelt.
Das Château des Guichardots verkörpert vor dem Ersten Weltkrieg die "Mittelwelt, Mittelland" Lebensweise wohlhabender Familien. Ein historisches Denkmal im Jahr 2002, es ist in seiner Gesamtheit geschützt, einschließlich seiner Innendekoration (Gebäude, Esszimmer, Wohnzimmer, Billard, Schlafzimmer und bemalte Decke). Das Gebäude bezeugt somit die Opulenz und die kulturellen Bestrebungen einer regionalen Elite in der Dritten Republik und illustriert zugleich den architektonischen Eklektismus, der für diese Zeit charakteristisch ist.
Der Architekt René Moreau, eine Schlüsselfigur in diesem Projekt, hat einen globalen künstlerischen Ansatz, bei dem jedes Element – von Fassaden bis hin zu Innenausstattungen – zur visuellen und funktionalen Harmonie beiträgt. Das Schloss mit seiner Lage in Saint-Gérand-de-Vaux (Code Insee 03234), ist Teil des Bourboner Erbes und bietet ein bemerkenswertes Beispiel für die Anpassung historischer Stile an zeitgenössische Geschmacksrichtungen der Zeit. Seine Auflistung in der historischen Monumente Inventar im Jahr 2002 unterstreicht seinen Erbe Wert, sowohl für seine Architektur als auch für sein soziales Zeugnis.