Bau von Rampen 1283 (≈ 1283)
Kauf von Dinan von Jean le Roux, Beginn der Befestigungen.
1357
Dinan Hauptsitz
Dinan Hauptsitz 1357 (≈ 1357)
Bertrand Du Guesclin verteidigt die Stadt gegen das Englische.
1488
Frieden
Frieden 1488 (≈ 1488)
Dinan geht nach Saint-Aubin-du-Cormier.
1532
Link zu Frankreich
Link zu Frankreich 1532 (≈ 1532)
Ende der Unabhängigkeit Bretons.
1886
Historisches Denkmal
Historisches Denkmal 1886 (≈ 1886)
Offizieller Schutz der Stadtmauern und Burg.
2007
Teilzusammenbruch
Teilzusammenbruch 2007 (≈ 2007)
Restaurierung erforderlich auf der rue du Général-de-Gaulle.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Jean le Roux - Herzog von Bretagne
Sponsor von Rampen im 13. Jahrhundert.
Bertrand Du Guesclin - Connétable de France
Verteidigte Dinan in 1357 gegen das Englische.
Jean IV de Bretagne - Herzog von Bretagne
Moderne Festungen im 15. Jahrhundert.
Ursprung und Geschichte
Die Mauern von Dinan wurden im 13. Jahrhundert unter dem Impuls des Herzogs der Bretagne Jean le Roux erbaut, der 1283 die Hälfte der Stadt erwarb. Dieser befestigte Gürtel, 2.600 Meter lang, ist mit ikonischen Türmen wie Beaumanoir, Connétable oder Coëtquen punktiert. Die auf ihrer Strecke noch intakten Rampen wurden durch strategische Tore wie die der Jerzual, Saint-Malo und Brest durchbohrt, was die defensive und kommerzielle Bedeutung der mittelalterlichen Stadt widerspiegelt.
Im 14. Jahrhundert spielten die Rampen eine Schlüsselrolle im Nachfolgekrieg der Bretagne. Im Jahre 1357 verteidigte Bertrand Du Guesclin Dinan gegen englische und Bretonische Truppen, die Jean de Montfort treu waren. Die Stadt, ein strategischer Punkt zwischen der Normandie und der Nordküste der Bretagne, widersteht dank ihrer Befestigungen. Letztere wurden im 15. Jahrhundert mit der Hinzufügung von Artillerietürmen modernisiert, obwohl die Waffen nie gedient hatten: Dinan ging friedlich nach der Schlacht von Saint-Aubin-du-Cormier im Jahre 1488 und markierte seinen endgültigen Anbau an Frankreich im Jahr 1532.
Aus dem 16. Jahrhundert verlor die Stadtmauer ihre Verteidigungsfunktion mit der Entwicklung militärischer Techniken und der Öffnung der Stadt nach außen. Im 19. Jahrhundert wurde Dinan zu einem beliebten touristischen Reiseziel, vor allem von den Briten, während seine Festungen zu einem Symbol für das Erbe. Trotz einiger Kollaps, wie zum Beispiel 2007 auf der Rue du Général-de-Gaulle, werden die Rampen jetzt weitgehend restauriert. Sie sind ein zentrales Element der Stadtlandschaft, 1886 als Historisches Denkmal eingestuft, und animieren lokalen kulturellen Leben, vor allem während der Fête des Remparts, ein zweijähriges mittelalterliches Ereignis.
Die Wände von Dinan sind in einen erhaltenen architektonischen Komplex integriert, darunter das Schloss, der Uhrenturm und die historischen Tore. Ihr Layout folgt der steilen Topographie der Stadt mit Blick auf das 75 Meter lange Rance Valley. Dieses Erbe, kombiniert mit halbbetonten Häusern und religiösen Gebäuden, macht Dinan zu einer "Stadt der Kunst und Geschichte", wo das Mittelalter greifbar bleibt. Die Festungen illustrieren auch den kulturellen und militärischen Austausch zwischen der Bretagne, der Normandie und dem Königreich Frankreich, während Dinans Schlüsselrolle als fester und kommerzieller Drehpunkt betont.