Erster schriftlicher Eintrag 1345 (≈ 1345)
Schloss zitiert in mittelalterlichen Archiven.
1610
Bau der Kapelle
Bau der Kapelle 1610 (≈ 1610)
Begräbnis der Herren von Dizimieu.
1740-1773
Wiederaufbau des Schlosses
Wiederaufbau des Schlosses 1740-1773 (≈ 1757)
Das neue Gebäude wurde 1780 zerstört.
1861
Teilsanierung
Teilsanierung 1861 (≈ 1861)
Ehemalige mittelalterliche Burg teilweise wieder aufgebaut.
1988
Anmeldung für Historische Denkmäler
Anmeldung für Historische Denkmäler 1988 (≈ 1988)
Schutz von Flaggen und Türmen.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Namen in den Quellen angegeben
Die Herren von Dizimieu sind nicht identifiziert.
Ursprung und Geschichte
Das Schloss von Dizimieu wurde erstmals im Jahre 1345 erwähnt, was seinen mittelalterlichen Ursprung bezeugt. Zu dieser Zeit umfasste es bereits typische Elemente der Burgen, obwohl seine ausführliche Beschreibung nur 1687 verfügbar war: ein unteres Zimmer, eine Kapelle, eine Küche, ein Gewölbekeller, ein Ofen und seine Nebengebäude. Diese Anlagen spiegelten ihre Rolle sowohl Wohn-, Verteidigungs- und Seigneurial, charakteristisch für die ländlichen Festungen von Isère.
Im Jahre 1722 führte der Zustand des Schlosses des fortgeschrittenen Abbaus zur Aufgabe des alten Gebäudes zugunsten eines ambitionierten Wiederaufbaus, der zwischen 1740 und 1773 durchgeführt wurde. Allerdings führten defekte Fundamente 1780 zu seiner Zerstörung und reduzierten den Standort auf einen Bauernhof. Die im Jahre 1610 erbaute Kapelle wurde dann als Grabstätte für die lokalen Herren genutzt und betonte die Verbindung zwischen dem Schloss und dem Adel Dizimieu. Nach 1861 hat eine teilweise Restaurierung einige mittelalterliche Teile wiederbelebt, während die Eingangspavillons und die Ost- und Westtürme, die seit 1988 geschützt waren, heute diese turbulente Vergangenheit bezeugen.
Der Standort illustriert die Gefahren der französischen Architekturgeschichte, in der sich Zerstörungen und Rekonstruktionen nach den Bedürfnissen und Mitteln der Eigentümer aufeinander folgen. Seine teilweise Inschrift in den Historischen Denkmälern im Jahr 1988 bewahrt bedeutende Überreste, obwohl seine Gesamtbedingung durch Jahrhunderte der Umwandlung und Anpassung gekennzeichnet bleibt, vom Zustand der Festung bis zum landwirtschaftlichen, dann der restaurierten Residenz.