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Dolmen de Chamgefège in Balsièges en Lozère

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Dolmens
Lozère

Dolmen de Chamgefège in Balsièges

    Changefege
    48000 Balsièges

Timeline

Néolithique
Âge du Bronze
Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
4100 av. J.-C.
4000 av. J.-C.
0
1800
1900
2000
Néolithique
Bau von Dolmen
Dernier quart du XIXe siècle
Archäologische Ausgrabungen
1889
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kennzahlen

M. de Vibraye - Amateurarchäologen Die Schlafsäle im 19. Jahrhundert.
Émile de Moré - Archäologe kooperieren Beteiligt an den ersten Suchvorgängen.

Ursprung und Geschichte

Die Dolmens de Changefège (oder Chamgefège) bilden einen Megalithkomplex an der Causse de Changefège, in der Nähe des gleichnamigen Weilers, in Balsièges en Lozère. Diese Beerdigungsdenkmäler aus Neolithikum wurden Ende des 19. Jahrhunderts von M. de Vibraye und Emile de More durchsucht. Die lokale Tradition bezeichnete sie als Riesen, wie Baoumo des Geons ("Gigant Cave") oder Teoulo de la Geonto ("Gigant Tile"), die ihre mythische Dimension im kollektiven Gedächtnis widerspiegeln.

Die Dolmen haben verschiedene Architekturen: Einige haben gesäte Korridore mit trapezförmigen oder rechteckigen Kammern, bis zu 4,85 m lang, während andere, wie Doppel-Dolmen, zwei aufeinanderfolgende Kammern haben. Ihr Tumulus, zunächst kreisförmig (bis zu 15 m Durchmesser), wurde teilweise durch landwirtschaftliche Spione verformt. Das gefundene archäologische Material — rohe Töpfervasen, Flint-Blätter und Knochenperlen — bezeugt ihre sepulchrale Funktion und rituelle Verwendung.

Diese Dolmen sind als historische Denkmäler bis 1889 über weniger als 80 m verteilt, mit Decktische manchmal verschoben oder gekrackt. Ihre strategische Lage, mit Blick auf das Lot Valley, bietet eine bewusste Wahl, um die Landschaft zu markieren und dienen als sichtbares Wahrzeichen aus der Umgebung. Ihre Erhaltung, trotz der Veränderungen, bietet ein seltenes Zeugnis von neolithischen Begräbnispraktiken in Okzitanie.

Die Ausgrabungen des 19. Jahrhunderts, wenn auch teilweise, dokumentierten diese Strukturen vor ihrem fortschreitenden Abbau. Die Namen der Sucher, M. de Vibraye und Emile de More, bleiben mit diesen ersten Untersuchungen verbunden, während die lokalen Legenden die geheimnisvolle Aura dieser aufgerichteten Steine erinnern, als Überreste einer Ära wahrgenommen, als die Giganten noch die kollektive Phantasie besiedelten.

Externe Links