Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

Dolmen und Menhir von Kercorder nach Moëlan-sur-Mer dans le Finistère

Patrimoine classé
Patrimoine Celtique
Dolmens
Finistère

Dolmen und Menhir von Kercorder nach Moëlan-sur-Mer

    902-904 Kerscao
    29350 Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Dolmen et menhir de Kercordonner à Moëlan-sur-Mer
Crédit photo : Alexandre260 - Sous licence Creative Commons

Timeline

Néolithique
Âge du Bronze
Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
4100 av. J.-C.
4000 av. J.-C.
0
1800
1900
2000
Néolithique
Bau des Geländes
1876
Erster schriftlicher Eintrag
1882
Archäologische Ausgrabungen
7 octobre 1931
Historische Denkmalklassifikation
2011
Aktualisierte Bestandsaufnahme
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Dolmen et menhir (Sache T 594): auf Bestellung vom 7. Oktober 1931

Kennzahlen

René-François Le Men - Archäologe Autor der ersten Erwähnung 1876.
Paul du Châtellier - Site searcher Entdecken Sie die Möbel 1882.
Yvan Pailler - Moderne Archäologie Co-Autor des Inventars 2011.
Yohann Sparfel - Moderne Archäologie Co-Autor des Inventars 2011.

Ursprung und Geschichte

Die Dolmen und Menhir de Kercadre bilden ein megalithisches Ensemble in Moëlan-sur-Mer, Finistère, aus dem Neolithikum. Dieser Ort besteht aus einer überdachten Gehstrecke nach Südost/Nordwest, 11 Meter lang und einem 3,15 Meter hohen Menhir, weniger als 5 Meter östlich der Autobahn. Die Strukturen, vor allem in rosa und gicaschistischen Granit, bezeugen eine komplexe Beerdigung und symbolische Architektur, typisch für diese Zeit.

Die von Paul du Châtellier 1882 ausgegrabene, überdachte Gasse enthüllt eine reiche archäologische Einrichtung: Keramik (einschließlich Campaniform Vase), polierte Steinachsen, Verstärkungen von Flutpfeilen, Anhänger, ein Kupfer Dolch und ein Bogenarmband. Diese Artefakte schlagen Beerdigungs- und Ritualpraktiken sowie fortgeschrittene Handwerkskunst vor. Der Boden, gepflastert mit dünnen Platten, und die Anwesenheit eines Tierarztes verstärken die Hypothese eines heiligen Raumes für die Toten gewidmet.

Der Ort, der 1876 von René-François Le Men erwähnt wurde, ist seit dem 7. Oktober 1931 als historisches Denkmal aufgeführt. Sein Name, Park-ar-Minigou ("Feld mit kleinen Steinen") und seine Lage im Bezirk Kersegalou ("Platz der Weisen") unterstreichen seinen kulturellen und geografischen Anker. Der Menhir, ausgerichtet auf die Fahrbahn, könnte eine astronomische oder symbolische Orientierung markieren, obwohl diese Hypothese in den Quellen nicht explizit dokumentiert ist.

Nachfolgende Ausgrabungen und Studien, darunter die von Yvan Pailler und Yohann Sparfel im Jahr 2011, bestätigen die regionale Bedeutung des Ortes unter den Megalithen der Finistère. Sein Zustand der Erhaltung und des Rechtsschutzes machen es zu einem wertvollen Zeugnis der neolithischen Praktiken in der Bretagne, während Fragen über den Glauben und die soziale Organisation der Gemeinschaften der Zeit.

Externe Links