Logo Musée du Patrimoine

Alle Französisches Erbe klassifiziert nach Regionen, Abteilungen und Städten

Kirche Saint Martin von Mayenne en Mayenne

Patrimoine classé
Patrimoine religieux
Eglise romane

Kirche Saint Martin von Mayenne

    2-8 Rue de la Croix Melleray
    53100 Mayenne
Eigentum der Gemeinde
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Église Saint-Martin de Mayenne
Crédit photo : user:symac - Sous licence Creative Commons

Timeline

Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
800
900
1000
1100
1200
1700
1800
1900
2000
832
Erwähnung von "monasteriolum"
XIe siècle
Bau der heutigen Kirche
1794
Revolutionäre Schließung
1846-1847
Große Renovierungen
1944
Zerstörende Bombardierungen
1984
Historische Denkmalklassifikation
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Kirche von Saint Martin (Cd. AW 97): Beschriftung bis zum 11. Oktober 1984

Kennzahlen

Hamelin de Lévaré - Eigentümer des Priorats Donor bei Marmoutier Abbey (XIe)
Aubert - Abbé de Marmoutier Empfänger der Spende (XIe)
Geoffroy Ier de Mayenne - Lokaler Herr Bestätigen Sie das Geschenk des Priorats
Monseigneur Jean-Baptiste Bouvier - Bischof des 19. Jahrhunderts Die Kirche 1847 geweiht
Georges Gloton - Organischer Faktor Gestaltet die 1923 eingeweihte Orgel

Ursprung und Geschichte

Die Saint-Martin-Kirche von Mayenne, im Departement Mayenne, findet ihre möglichen Ursprünge im 9. Jahrhundert, nach Abbé Angot, der ein Kloster Sancti Martini, erwähnt in 832 unter Louis debonnaire, dann von den Normannen in 869 zerstört. Doch die jüngsten Historiker wie Henry Chanteux (1982) haben diesen Ort herausgefordert und stattdessen in Montreuil-Poulay platziert. Das gegenwärtige Gebäude hingegen ging erst im 11. Jahrhundert zurück: Hamelin de Lévaré, Besitzer des Priorats, tatsächlich an Aubert, Abbé de Marmoutier, Spende von Geoffroy I. von Mayenne bestätigt. Im 12. Jahrhundert erhielten die Mönche des Heiligen Martin die Leitung der Burgkapelle, die bis zur Revolution "primitive Priester" blieb.

Jahrhundertelang pflegte die Kirche des Heiligen Martin eine Rivalität mit der Pfarrgemeinde Notre-Dame, mehr wohlhabend dank der Gaben der Bemerkungen. Die Spannungen gipfeln in den Prozessionen des Festes Gottes, wo eine Konfrontation auf der Brücke in 17 - (unbestimmtes Datum) gegen die beiden Pfarreien, die durch die Intervention der Gläubigen umgeleitet werden. Geschlossen im Januar 1794 während der Revolution wurde sie bis 1800 in eine Heubarne umgewandelt. Im 19. Jahrhundert unterzog die Kirche große Veränderungen: der Bau des Nordens (XVIII.) und Süden ( (1846-1847), die Renovierung der Fassade und die Hinzufügung einer Kapelle im Jahre 1861. Die Weihe der Transformationen fand am 27. September 1847 von Monsignor Bouvier statt.

Das zwanzigste Jahrhundert markierte zwei traumatische Episoden: die Bombardierungen von 1944 zerstörte eine Kapelle, deren Wiederaufbau verlassen wurde, während die Restaurierungen der 1950er-1960er Jahre einen Großteil der Dekorationen und Möbel des neunzehnten Jahrhunderts auslöschten. 1978 greift die Gemeinde ein, um die abbauten Gewölbe, das Vertäubungsrestaurant, die Mauerwerk und die Beleuchtung zu retten. Die 1984 als historisches Denkmal eingetragene Kirche bewahrt romanische Elemente (nef, Kreuz des Kreuzes) und einen Retable aus dem 17. Jahrhundert sowie eine 1923 eingeweihte und 2014 restaurierte Orgel. Seine Geschichte spiegelt die religiösen, politischen und architektonischen Umwälzungen von Mayenne wider.

Der unter Spannung durchgeführte Inventar von 1906 sieht den Agenten mit Zwangseintritt vor rund 30 feindlichen Menschen, die die Konflikte um die Säkularisierung illustrieren. Die vermeintlichen monastischen Ursprünge, mittelalterliche Spenden und Pfarrer machen es zu einem Symbol der lokalen sozialen und geistigen Dynamik, während seine aufeinanderfolgenden Transformationen die dauerhafte Anpassung des Erbes an kulturelle Bedürfnisse und historische Gefahren zeigen.

Externe Links