Erster Bau XIVe siècle (≈ 1450)
Haus mit Türmen und Kapellen gebaut.
XVIIe siècle
Änderungen der Öffnungen
Änderungen der Öffnungen XVIIe siècle (≈ 1750)
Größere Ost- und Westtüren/Fenster.
1794
Verkauf als nationales Gut
Verkauf als nationales Gut 1794 (≈ 1794)
Becomes public property post-Revolution.
29 juillet 1977
Teilklassifikation
Teilklassifikation 29 juillet 1977 (≈ 1977)
Geschützte Fassaden und Dächer.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kulturgüter
Fassaden und Dächer (Sache A 435): Beschriftung bis zum 29. Juli 1977
Kennzahlen
Information non disponible - Keine Namen in den Quellen angegeben
Die Texte nennen keine Zeichen.
Ursprung und Geschichte
Das in Saint-Rémy-en-Rollat im Departement Allier (Region Auvergne-Rhône-Alpes) gelegene Schloss Chambon ist ein im 14. Jahrhundert erbautes befestigtes Haus. Im Gegensatz zu den imposanten Burgen präsentiert es sich als Korpus aus rechteckigen Häusern auf einer Ebene, die von einem Dachboden überlagert und von vier runden Türmen unter Winkeln umrahmt werden. Die Eingangstür, in einem vollen Bogen, und der südöstliche Turm – der eine Kapelle beherbergt – bezeugt seine Verwendung sowohl Verteidigung als auch Wohnraum. Die Dächer im Pavillon, mit ihrem zentralen Kompluvium (Cry an der Kreuzung der Fassaden), sind ein seltenes architektonisches Merkmal in der Region.
Im 17. Jahrhundert wurde das Denkmal spürbar verändert: die Türen und Fenster der Ost- und Westfassaden wurden vergrößert und das Gebäude an die Bedürfnisse der Epoche angepasst. Als Bauernhaus im 18. Jahrhundert wurde es 1794 als nationales Eigentum verkauft und im 19. Jahrhundert in landwirtschaftliche Gebäude umgewandelt. Die Dovecoter, die heute verschwunden sind, und das Compluvium – noch vorhanden – erinnern sich an seine seigneuriale Vergangenheit. Seit 1977 sind die Fassaden und Dächer als historische Denkmäler geschützt, was ihren Erbeswert hervorhebt.
Das Schloss illustriert die Entwicklung von Bourbons starken Häusern, die sich von einer mittelalterlichen Verteidigungsfunktion bis zum postrevolutionären landwirtschaftlichen Gebrauch bewegen. Sein quadratischer Plan, seine Ecktürme und sein Dachsystem machen es zu einem bemerkenswerten Beispiel der militärischen zivilen Architektur des 14. Jahrhunderts. Die Quellen wie Raymond d'Azémars Arbeit oder René Germains Inventar bestätigen seine Rolle in der lokalen Geschichte, zwischen Landfeindlichkeit und wirtschaftlichen Anpassungen.
Ankündigungen
Bitte einloggen, um eine Rezension zu posten