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Haus à Brive-la-Gaillarde en Corrèze

Haus

    3 Rue de la République
    19100 Brive-la-Gaillarde
Privatunterkunft
Crédit photo : Le grand Cricri - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1600
1700
1800
1900
2000
vers 1590-1600
Hervorragende Konstruktion
1821-1868
Teilausrichtung rue Jaubertie
XVIIIe siècle
Familienimmobilie Grivel
28 mars 1958
Anmeldung Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Straßenfassaden einschließlich der des Eckrevolvers und der entsprechenden Dächer (Box H 734): Beschriftung bis zum 28. März 1958

Kennzahlen

Famille Grivel - Besitzer im 18. Jahrhundert Gib ihm seinen Namen.

Ursprung und Geschichte

Das im 16. Jahrhundert erbaute Haus von Brive-la-Gaillarde ist ein bemerkenswertes Beispiel der Renaissance-Architektur im lokalen Sandstein. Es zeichnet sich durch seine gebogene Eingangstür, seine Stein-Schraubentreppe und einen Louis XII-Stil Eckrevolver auf einer Sackgasse aus. Das zweite Oberlicht des Fußbodens, das von einem Pflaster im Halbmond überlagert wird, sowie die Fenster des Turms bezeugen von einem sorgfältigen Dekor, vergleichbar mit dem des Hotels von Verninac (1592). Diese Elemente empfehlen Datierung um die Jahre 1590-1600.

Das Haus befindet sich im sogenannten "Sisters" Bezirk, mit Bezug auf ein ehemaliges Kloster der nahe gelegenen Clarisses. Sie kann das Haus der Schwestern geschützt haben, obwohl diese Hypothese nicht bestätigt ist. Im 18. Jahrhundert gehört es zur Familie Grivel, mit dem Namen Grivel. Die im 19. Jahrhundert teilweise neu gestalteten Fassaden und der Revolver (Ausrichtung auf Rue de la Jaubertie zwischen 1821 und 1868) haben seit 1958 geschützte Elemente, wie das Oberlicht und die Fenster des Revolvers, erhalten.

Das Gebäude, wahrscheinlich ein ehemaliges kleines Herrenhaus, zeigt den Einfluss von Louis XII und Renaissance Stile in der zivilen Architektur von Limousin. Die verknöpfte Holztür, die Schraubentreppe und Bodendekoration (Front, fehlende Pinnacles) reflektieren das Prestige ihrer aufeinanderfolgenden Besitzer. Trotz der späteren Veränderungen (Verlassen des Revolvers, Teilrekonstruktion) bleibt das Haus ein seltenes Zeugnis des bürgerlichen Lebensraums des späten sechzehnten Jahrhunderts in der Region.

Die verwendeten Materialien, lokale Sandstein (Brasier) und Grammont Sandstein, markieren die regionale Verankerung der Konstruktion. Der fehlende Waffenschutz über der Tür deutet auf einen edlen oder einfachen Ursprung hin, während der Vergleich mit dem Hotel Verninac (1592) die Hypothese eines späten Baus im Jahrhundert verstärkt. Die Ausrichtungsprojekte aus dem 19. Jahrhundert veränderten ihren ursprünglichen Aspekt, insbesondere auf der rue de la Jaubertia, wo ein Teil wieder aufgebaut wurde.

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