Bau der rechten Bank 1190–1209 (≈ 1200)
Strategische Priorität für die Plantagenets.
1200–1215
Abschluss der linken Bank
Abschluss der linken Bank 1200–1215 (≈ 1208)
Weniger urbanisiert und exponiert.
1434
Erhaltungszustand geprüft
Erhaltungszustand geprüft 1434 (≈ 1434)
Wand "moult fors et espes".
1533
Abbruch der Türen
Abbruch der Türen 1533 (≈ 1533)
Ordiniert von François I.
XVIIe siècle
Verschwinden von Gräben
Verschwinden von Gräben XVIIe siècle (≈ 1750)
Ersetzt von überdachten Galerien.
1889
Einstufung der Überreste
Einstufung der Überreste 1889 (≈ 1889)
20 teile als historische denkmäler geschützt.
Aujourd'hui
Aujourd'hui
Aujourd'hui Aujourd'hui (≈ 2025)
Position de référence.
Kennzahlen
Philippe Auguste - König von Frankreich (1180–1223)
Sponsor der Verbindung vor dem Kreuzzug.
Étienne Barbette - Pariser Burg
Finanzer der Barbette Tür.
François Ier - König von Frankreich (1515–1547)
Den Abriss der Türen verordnet.
Ursprung und Geschichte
Das zwischen 1190 und 1215 erbaute Gehäuse von Philippe Auguste ist die zweite mittelalterliche Mauer von Paris und die älteste, deren Route genau bekannt ist. Von König Philippe Auguste vor seiner Abreise für den dritten Kreuzzug bestellt, zielte es darauf ab, das Kapital vor den Angriffen der Plantagenets zu schützen, deren Territorien von der Normandie bis zu den Pyrenäen verbreitet sind. Die rechte Bank, mehr exponiert, wurde zuerst befestigt (1190–1209), gefolgt von der linken Bank (1200–1215). Mit einer Gesamtlänge von 5,385 Metern (2,850 m auf der rechten Bank, 2,535 m auf der linken Bank), bedeckte es 253 Hektar und beherbergte etwa 50.000 Einwohner am Ende des 12. Jahrhunderts. Die Finanzierung, die auf über 15.000 Pfund geschätzt wurde, wurde von der Royal Treasury und teilweise von der Pariser Bourgeois.
Entwickelt ohne einen anfänglichen äußeren Graben, bestand das Gehäuse aus einer kälten Wand von 6 bis 9 Meter hoch, flankiert von 73 halbzylindrischen Türmen und durchbohrt durch 14 Haupttüren. Vier massive Türme an den Enden (Umdrehung der Ecke, Turm von Nesle, Turm Barbeau, Turm der Bernardins) erlaubte die Kontrolle der Seine über Ketten. Die Mauer spielte eine Schlüsselrolle in der Stadtentwicklung von Paris: sie integrierte periphere Städte (wie Saint-Germain-l'Auxerrois oder Sainte-Geneviève) und strukturierte das alte, heute noch sichtbare Netzwerk (rues des Fossés-Saint-Bernard, Monsieur-le-Prince). Sein Layout beeinflusste die Orientierung der mittelalterlichen Straßen, wie Rue Saint-Honoré oder Rue Saint-Antoine.
Im 14. Jahrhundert, trotz der Konstruktion von Charles V's Gehäuse (nur die rechte Bank), Philippe Auguste's wurde erhalten und gestärkt: Drecksäcke, hinzugefügt Back-casts, und Türen mit Barbacans. Doch aus dem 16. Jahrhundert begann seine allmähliche Demontage unter Francis I (Demolition der Tore im Jahre 1533), dann unter Henry IV, der vorzog, neue Gräben außerhalb der Vororte zu graben. Die verbleibenden Überreste, oft in private Gebäude integriert, wurden im 17. Jahrhundert aus Gründen der Sicherheit und des Verkehrs allmählich gelöscht. Heute bleiben 20 Teile, die als historische Denkmäler klassifiziert sind, wie die auf der Rue des Jardins-Saint-Paul (4.) oder Rue du Cardinal-Lemoine (5.).
Das Gehäuse symbolisiert den Übergang von Paris zu einer mittelalterlichen politischen und kulturellen Hauptstadt. Unter Philippe Auguste wurde die Stadt zum wichtigsten königlichen Wohnsitz, wo eine zentrale Verwaltung und die nascent Universität. Die Mauer beschleunigte auch die Urbanisierung zentraler Bezirke, wie der Champeaux (zukünftiger Markt der Halles) und fixierte die Grenzen der Stadt bis zum 16. Jahrhundert. Sein städtisches Erbe bleibt auf den Straßen auf seinen alten Gräben (Rue des Fossés-Saint-Jacques) oder hinter seiner Rampe (rue Jean-Jacques-Rousseau).
Zu den heute zugänglichen Überreste gehören Türme (wie der Montgomery Tower, rue des Jardins-Saint-Paul), Courtines (Charlemagne Lycée) und indirekte Spuren (Close Buildings on Saint-Germain Boulevard). Diese Relikte, oft unbekannt, illustrieren mittelalterliche Verteidigungstechnik und die Anpassung von Paris an ihr Bevölkerungswachstum. Das Gehäuse war auch ein sozialer Marker: Seine Finanzierung beinhaltete sowohl die Krone, die religiösen Institutionen (befreit und kompensiert) als auch die Bourgeois, was die Machtdynamik der Zeit widerspiegelte.