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Archäologische Stätte des Marais, eingetaucht in den See Annecy à Saint-Jorioz en Haute-Savoie

Haute-Savoie

Archäologische Stätte des Marais, eingetaucht in den See Annecy

    420 Impasse de la Tuilerie
    74410 Saint-Jorioz
Crédit photo : Marion Seyteur - Sous licence Creative Commons

Timeline

Néolithique
Âge du Bronze
Âge du Fer
Antiquité
Haut Moyen Âge
Moyen Âge central
Bas Moyen Âge
Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
3800 av. J.-C.
3700 av. J.-C.
0
1900
2000
XXXVIIIe siècle av. J.-C.
Dauer der Belegung
1989
Entdeckung der Website
24 octobre 2011
Historisches Denkmal
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Die archäologische Stätte, die in den See von den Ufern der Gemeinde von Saint-Jorioz eingetaucht, vollständig (Box F, nicht cadastre) und um einen zentralen Punkt X 898.719; Y 2100.077; Z 444.30 (- 2.39) Koordinaten Lambert II erweitert, entsprechend einer Stapelfläche von 165 m. x 30 m., nach dem Plan im Anhang zum Dekret 2011: Klassifikation bis 24. Oktober 2011

Kennzahlen

Information non disponible - Keine Angabe Der Quelltext erwähnt keine historischen Akteure.

Ursprung und Geschichte

Die archäologische Stätte Marais in Saint-Jorioz am Rande des Sees Annecy ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Seestädte der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Es illustriert die menschliche Besetzung in einem Feuchtgebiet, mit Überresten von Lebensraum und hölzernen Stützenstapeln noch heute sichtbar. Diese Strukturen, die vom Neolithikum bis zur Bronzezeit stammen, stellen ein bedeutendes Erbe der europäischen Vorgeschichte dar und bieten Einblicke in Lebensstile und Bautechniken der Epoche.

Der Ort Marais, der 1989 nach einer Schlagstudie entdeckt wurde, ist speziell auf den mittleren Neolithikum (XXXVIII. Jahrhundert v. Chr.) zurückzuführen. Archäologische Forschung hat es uns ermöglicht, sowohl die zurückgewonnenen Möbel als auch die natürliche Umwelt zu studieren, was eine detaillierte Rekonstruktion der Küstenbesetzung zu dieser Zeit erleichtert. Die Pfähle, auf einer Fläche von 165 Metern bis 30, zeigen eine strukturierte räumliche Organisation, typisch für Seesiedlungen.

Das historische Monument bis zum 24. Oktober 2011 ist vollständig geschützt, einschließlich der untergetauchten Gegend und der archäologischen Überreste. Die präzisen Koordinaten (Lambert II erweitert) und die Pläne im Anhang zur Klassifikationsordnung definieren einen zentralen Bereich, der die Pfähle umgibt und die wissenschaftliche und kulturelle Bedeutung des Ortes hervorhebt. Die Lokalisierung, obwohl a priori zufriedenstellend (Anmerkung 6/10), bleibt eine Herausforderung für Studien aufgrund ihrer Immersion.

Dieser Ort ist Teil eines breiteren Netzes von Seestädten in der Region Rhône-Alpes, gekennzeichnet durch ihre Anpassung an die aquatische Umgebung. Die gefundenen Stiltlebensräume, Werkzeuge und Spuren der täglichen Aktivitäten bieten einen Überblick über die Lebensgrundlagen, Handwerk und kulturellen Austausche neolithischer Gemeinschaften. In der Umweltstudie wurden auch Interaktionen zwischen Menschen und ihren Ökosystemen hervorgehoben, einschließlich der Nutzung von Seeressourcen.

Die Überreste der Marais, die durch spezialisierte Studien teilweise zugänglich sind, sind für regelmäßige Besuche nicht öffentlich zugänglich. Ihre in-situ-Bewahrung und kontinuierliche Studie bereichern jedoch die Kenntnisse der ersten sedentären Gesellschaften der Region. Der Standort bleibt ein emblematisches Beispiel der Unterwasserarchäologie, die wissenschaftliche Ansätze und Schutzfragen kombiniert.

Externe Links