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Schloss von Lanteuil en Corrèze

Patrimoine classé
Patrimoine défensif
Demeure seigneuriale
Château

Schloss von Lanteuil

    Le Bourg
    19190 Lanteuil
Privatunterkunft
Crédit photo : Conlinp - Sous licence Creative Commons

Timeline

Renaissance
Temps modernes
Révolution/Empire
XIXe siècle
Époque contemporaine
1500
1600
1700
1800
1900
2000
XVe siècle
Erster Bau
XVIe siècle
Renaissance Ergänzungen
15 avril 1987
Offizieller Schutz
Aujourd'hui
Aujourd'hui

Kulturgüter

Schloss (Rechtssache AL 51): Beschriftung bis zum 15. April 1987

Kennzahlen

Famille de Faucal - Eigentümer und Bauherren Bauherren des Schlosses im 15. bis 16. Jahrhundert.

Ursprung und Geschichte

Die Burg von Lanteuil, im gleichnamigen Dorf Corrèze gelegen, gehörte historisch zum Schloss Turenne. Erbaut von der Familie Wasserhahn, illustriert es einen architektonischen Übergang zwischen dem Mittelalter und der Renaissance, mit defensiven Elementen und raffinierten Dekorationen. Das Gebäude ist um einen zentralen Innenhof strukturiert, typisch für die seigneurialen Residenzen der Epoche, und hält Spuren seiner mittelalterlichen Herkunft wie den quadratischen Turm der Treppe, während die Integration von Renaissance-Zusätzen wie geschälte Fenster.

Die Hauptfassade des Schlosses zeigt einen quadratischen Treppenturm aus dem späten Mittelalter, Symbol seiner ursprünglichen Verteidigungsrolle. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert hingegen zeichnet sich durch einen Skalopprevolver und Renaissance-Scheinwerfer aus, der die Entwicklung von ästhetischem Geschmack und Wohnkomfort widerspiegelt. Im Inneren bezeugen mehrere geschnitzte Schornsteine den sozialen Status seiner Insassen. Das seit 1987 teilweise geschützte Schloss verkörpert das Erbe der lokalen Adelsfamilien und ihre Anpassung an architektonische Veränderungen.

Lanteuil ist Teil eines feudalen Territoriums, in dem Kastanien wie Turenne eine zentrale Rolle in der politischen und militärischen Organisation gespielt haben. Das Schloss war als seigneurialer Sitz sowohl ein Ort der Macht, Residenz und Repräsentation. Seine hybride Architektur – die Kombination von mittelalterlichen und Renaissance-Elementen – spiegelt die gesellschaftlichen und kulturellen Transformationen der Region zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert wider, eine Periode, die zwischen Feudalität und Modernität anschließt.

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